Überblick

ErnährungsGipfel 2010

25.08. - 26.08.2010, Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt am Main

Das Lebensmittelrecht ist gekennzeichnet von Regulierung, Abgrenzungs- und Abwägungsproblemen. Es existiert eine unübersichtliche Fülle von Verordnungen, vom Europarecht bis hin zur Landesverordnung. Insbesondere die Health-Claims Verordnung sorgt immer wieder für Zündstoff. Die Grenzen zwischen Lebensmittel, diätischen Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Functional Food, Wellness Food etc. sind fließend, häufig ist es auch für Fachleute schwierig, die Produkte richtig einzuordnen. Im Marketing häufen sich Rechtsrisiken, gerade die Werbung wird für die Lebensmittelbranche immer mehr zum „Minenfeld“. Die Verbraucher machen mobil und pochen auf ihre Informationsrechte, wie z.B. mit „Ampel“ oder „Smiley-System“ oder der Verleihung des „Goldenen Windbeutels“, der Werbeaussagen kritisch unter die Lupe nimmt. Hier droht ein Image- und Vertrauensschaden, der so einfach nicht wieder zu beheben ist. Aktuell treiben drei große Bereiche die Branche um:

• Die europäischen Verordnungen zu Health Claims sowie zu Lebensmittelzusatzstoffen, -enzymen und -aromen und damit die Frage, wie man rechtssicher werben kann und welche wissenschaftliche Substantiierung nötig ist
• Die aktuelle Rechtsprechung durch EU und die nationalen Gerichte, die sich teilweise widersprechen
• Pro und Contra Verbraucherschutz durch Ampeln und Smileys
• Wie kann man als Unternehmen die rechtlichen Risiken
vernünftig managen?

Diese und weitere relevante Themen werden wir beim 1. ErnährungsGipfel 2010 in Frankfurt diskutieren.